Kata Work­shop Bruch­sal

Nage-No-Kata und Kodo­kan-Goshin-Jutsu auf hohem Niveau
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GELUNGENER KATA WORKSHOP IN BRUCHSAL

Am 13. Juni 2026 hat­te der Kata-Refe­rent Baden, Kurt Kap­pes (7. Dan), zu einem Kata-Work­shop nach Bruch­sal ein­ge­la­den. Die Ver­an­stal­tung rich­te­te sich ins­be­son­de­re an Trai­ner, Teil­neh­mer von Dan-Prü­fun­gen sowie Judo­ka, die sich für Kata-Meis­ter­schaf­ten inter­es­sie­ren.

Das Inter­es­se war erfreu­lich groß: Ins­ge­samt nah­men 39 Judo­ka aus Baden und Würt­tem­berg teil. Davon trai­nier­ten 24 Teil­neh­mer die Nage-no-Kata – die Mat­te war damit voll­stän­dig aus­ge­las­tet – und 15 Teil­neh­mer wid­me­ten sich der Kodo­kan-Goshin-Jutsu.

Als Refe­ren­ten konn­ten mit Sebas­ti­an Frey (6. Dan), DJB-Kata-Refe­rent und IJF Kata Judge mit Ein­sät­zen bei Welt­meis­ter­schaf­ten, sowie Jen­ny Frey (6. Dan), DJB-Vize­prä­si­den­tin und mehr­fa­che Deut­sche Meis­te­rin in der Kodo­kan-Goshin-Jutsu, zwei aus­ge­wie­se­ne Exper­ten gewon­nen wer­den. Bei­de ver­mit­tel­ten ihr umfang­rei­ches Fach­wis­sen und ihre inter­na­tio­na­le Erfah­rung mit gro­ßer Kom­pe­tenz und viel Enga­ge­ment.

Sebas­ti­an Frey nahm sich inten­siv der Nage-no-Kata an. Beson­ders die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer, die sich auf die Prü­fung zum 1. Dan vor­be­rei­ten, pro­fi­tier­ten von einer fun­dier­ten und pra­xis­na­hen Schu­lung der 15 Wurf­tech­ni­ken, die beid­sei­tig demons­triert und geübt wur­den. Dabei wur­den tech­ni­sche Details, Bewe­gungs­ab­läu­fe und Bewer­tungs­aspek­te aus­führ­lich erläu­tert.

Par­al­lel dazu beschäf­tig­te sich Jen­ny Frey mit der Kodo­kan-Goshin-Jutsu. Sie erklär­te die ins­ge­samt 15 anspruchs­vol­len Ver­tei­di­gungs­tech­ni­ken gegen ver­schie­de­ne Angriffs­for­men detail­liert und ging auf zahl­rei­che Fein­hei­ten in Aus­füh­rung, Timing und Prä­sen­ta­ti­on ein. Die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer berei­te­ten sich dabei auf Dan-Prü­fun­gen vom 3. bis zum 5. Dan vor; außer­dem nutz­ten die Refe­ren­ten der Kata-Zen­tren in Baden die Gele­gen­heit zur Wei­ter­bil­dung.

Der Work­shop dau­er­te letzt­lich rund sechs Stun­den und über­traf damit die ursprüng­lich geplan­te Trai­nings­zeit von fünf Stun­den. Die inten­si­ve Arbeit auf der Mat­te ver­lang­te sowohl den Teil­neh­mern als auch den bei­den Refe­ren­ten ein hohes Maß an Kon­zen­tra­ti­on und Aus­dau­er ab.

Ein beson­de­rer Dank gilt Kurt Kap­pes für die Orga­ni­sa­ti­on der Ver­an­stal­tung sowie dem Budo­club Bruch­sal für die Bereit­stel­lung des Dojos. Dank zwei­er getrenn­ter Mat­ten­flä­chen konn­ten bei­de Kata-Grup­pen par­al­lel und unter opti­ma­len Bedin­gun­gen trai­nie­ren. Die gro­ße Teil­neh­mer­zahl zeig­te ein­drucks­voll das anhal­ten­de Inter­es­se an der Kata-Aus­bil­dung in der Regi­on.

Den gelun­ge­nen Abschluss fand der Lehr­gang bei einem gemein­sa­men Abend­essen in Bruch­sal, bei dem sich die Teil­neh­mer in ange­neh­mer Atmo­sphä­re wei­ter aus­tau­schen konn­ten und der ereig­nis­rei­che Tag har­mo­nisch aus­klang.

(Text: Micha­el Ull­mann)